Fokus statt Multitasking

Fokus statt Multitasking

In ihrem Buch „Urban Myths about Learning and Education“ beschreiben Pedro De Bruyckere et al. (2015) das Phänomen „multitasking“. Offensichtlich zeigt die Forschung, dass die meisten Menschen nicht fähig sind, Dinge parallel auszuführen, sondern einfach ganz schnell ihre Aufmerksamkeit vom Einen zum Andern hin- und her- bewegen.

Ich habe zwei Thesen:

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  1. durch Fokus (anstatt „multitasking“) steigt die Qualität meiner Arbeit
  2. das Hin und Her braucht viel Energie und mindert meine Zufriedenheit

Zum Ausprobieren:

Wähle eine Woche lang jeden Tag eine Situation, in der Du ganz bewusst auf multitasking verzichtest und die anstehenden  Dinge nacheinander ausführst. Beurteile abends, wie zufrieden Du mit den einzelnen Resultaten der erledigten Arbeiten bist. Beurteile aber auch, wie zufrieden Du mit dem Prozess bist.

Offene Fragen:

Sind meine Thesen oben haltbar, bzw. schon einmal beforscht und bestätigt worden?

Und was – falls es einen gibt – ist der Unterschied zwischen dem Ausführen von Routinearbeiten und anderen Arbeiten, z.B. Informationsverarbeitung?

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